Rheingau/Geisenheim. Die Landtagsabgeordnete Petra Müller-Klepper wertet die gute Nachricht, dass das Rheingau-Bad in diesem Jahr aus dem neuen Schwimmbad-Investitions- und Modernisierungsprogramm (SWIM) des Landes gefördert werden kann, als Meilenstein für dessen Existenzsicherung. „Das Land hat entschieden, das Vorhaben in der ersten Förderrunde zu unterstützen und die Stadt Geisenheim zur Antragstellung und Planung aufgefordert. Es wird einen gewichtigen finanziellen Beitrag leisten. Damit ist eine zentrale Weichenstellung erfolgt und die Grundlage für die Sanierung geschaffen, die für den Fortbestand des Bades unerlässlich ist“, erklärte die CDU-Politikerin.

Mit SWIM werden 50 Millionen Euro – verteilt auf fünf Jahre - für die Sanierung und Modernisierung von Schwimmbädern in Hessen bereitgestellt. Das Programm startet 2019. „Das Rheingau-Bad ist bei der Premiere dabei. Dies zeigt zum einen, dass das Land die Dringlichkeit der Maßnahme sieht und dem Projekt höchste Priorität beimisst. Zum anderen wird deutlich, dass unser Einsatz erfolgreich war“, freut sich Petra Müller-Klepper. Sie hofft, dass für die Rheingauer Einrichtung die Höchstfördersumme von 1 Million Euro fließen wird.

Petra Müller-Klepper hatte in ihrer Fraktion und bei der Landesregierung dafür geworben, dass ein Landesprogramm für Schwimmbäder aufgelegt und damit für das Rheingau-Bad eine Förderchance eröffnet wird. Es erfülle aufgrund seiner hohen Bedeutung für das Schwimmenlernen sowie den Schul- und Vereinssport exakt die Fördervoraussetzungen von SWIM. „Es werden nur Bäder unterstützt, die Sportangebote für Schulen und/oder Vereine anbieten“, so die Abgeordnete. Die grundlegende Betonsanierung in allen drei Becken habe existentielle Bedeutung für den Fortbestand. „Sie ist unumgänglich, um das Bad zu retten, das ein grundlegender Teil der Infrastruktur unserer Region ist. Es ist kein Luxus, sondern wird angenommen und gebraucht, was die Zahl von 97.000 Besuchern jährlich dokumentiert.“

Wichtig für den dauerhaften Erhalt des Rheingau-Bades sei, dass neben der Sanierung eine solide Finanzierungsgrundlage für die Zukunft geschaffen werde. „Das Solidarmodell einer Beteiligung aller Rheingauer Städte und Gemeinden an den Unterhaltungskosten ist hier ein entscheidender Baustein“, so die CDU-Politikerin. Ebenso hilfreich könne ein adäquater Ausgleich für das Schulschwimmen sein. Hierüber werde derzeit in den Gremien des Kreises beraten, der als Schulträger für das Schulschwimmen zuständig sei.

Mit SWIM unterstreiche das Land die Bedeutung der Bäder sowohl für den ländlichen Raum als auch für den Schwimmsport. „Schwimmen fördert die Gesundheit von Jung und Alt. Eine besondere Bedeutung kommt seiner Schutzfunktion vor dem Ertrinken zu. Insbesondere Kinder und Jugendliche müssen deshalb frühzeitig die Möglichkeit haben, Schwimmen zu lernen. Das muss überall - auch in kleineren Kommunen und auf dem Land - möglich sein“, betonte die Abgeordnete.

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