Rheingau. Die Landesregierung unterstützt die Aktivitäten der Selbsthilfegruppe für Bauchspeicheldrüsenerkrankte im Rheingau, die eine der bundesweit über 60 Regionalgliederungen des AdP (Arbeitskreis der Pankreatektomierten) ist. Auf Initiative der Landtagsabgeordneten Petra Müller-Klepper hat das Hessische Ministerium für Soziales und Integration eine Spende in Höhe von 500 Euro bewilligt. „Die Initiative leistet segensreiche Arbeit. Sie unterstützt in unserer Region Pankreas- und Diabetespatienten im Umgang mit der Krankheit, vermittelt Hilfe und Solidarität. Hier steht den Betroffenen ein kompetentes Netzwerk für den Austausch und zur Beratung zur Verfügung “, erklärte die CDU-Politikerin.

Die Selbsthilfegruppe wurde 2016 gegründet. Seitdem finden in zweimonatigem Rhythmus Gruppenabende mit wechselnden Themen im St. Josefs-Hospital Rheingau in Rüdesheim statt. Auch werden Seminare und Messen besucht, wo man mit Infoständen präsent ist, Ausflüge unternommen und Aktionen in freier Natur durchgeführt. „Denn Bewegung und Ernährung gehören zu den inhaltlichen Schwerpunkten“, so Petra Müller-Klepper.

Die Abgeordnete nahm auf Einladung von Regionalgruppenleiter Ansgar Geilich an einem Treffen teil, um die Arbeit näher kennenzulernen und ihre Bedeutung zu würdigen. In der Folge setzte sie sich bei Sozialminister Stefan Grüttner nicht nur für eine finanzielle Unterstützung ein, sondern informierte ihn auch, dass die Mitglieder der Selbsthilfegruppe Schwierigkeiten bei der Versorgung mit einem hochdosierten Pankreatin-Präparat haben. In seinem Antwortschreiben teilte der Minister mit, dass die Liefer- und Versorgungsengpässe im Rahmen des Pharmadialogs im Bundesgesundheitsministerium aufgegriffen worden seien. Er werde angesichts des noch bestehenden Handlungsbedarfs das Anliegen weiterhin in die Diskussionen auf Bundesebene einfließen lassen.

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