Rheingau-Taunus. Das Landesprogramm „Dorfmoderation“, das im vergangenen Jahr neu aufgelegt wurde, geht in die zweite Förderrunde. Hierauf weisen die Landtagsabgeordneten Petra Müller-Klepper und Peter Beuth die Kommunen im Rheingau-Taunus hin und werben für eine Teilnahme. „Das Land bietet Unterstützung an, wenn mit den Bürgerinnen und Bürgern Ideen, Strategien und Initiativen entwickelt werden, um das eigene Dorf attraktiver und lebenswerter zu machen“, erklärten die CDU-Politiker. Sie hoffen, dass auch im Kreisgebiet diese Chance genutzt wird, um sich mit den Themen, die vor Ort unter den Nägeln brennen, im Rahmen einer Dorfmoderation auseinanderzusetzen.
Ziel sei es, bürgerschaftliches Engagement im ländlichen Raum zu fördern. „Die besten Ideen entwickeln die Dorfgemeinschaften vor Ort. Selbst anpacken und mitwirken lautet das Motto. Es werden Lösungen gesucht, damit auch in Zukunft soziale und kulturelle Einrichtungen sowie Geschäfte für die Nahversorgung in den Orten vorhanden sind“, so die Abgeordneten.
Das Förderangebot richtet sich an Kommunen im ländlichen Raum mit bis zu 20.000 Einwohnern, die nicht als Förderschwerpunkt der Dorfentwicklung anerkannt sind. Gefördert werden Moderations- und Beratungsdienstleistungen, die unter Mitwirkung der Bürgerinnen und Bürger Veränderungsprozesse anstoßen. Darüber hinaus wird auch die Ausarbeitung von kommunalen Entwicklungskonzepten unterstützt. Die jeweilige Kommune kann eine Zuwendung von circa 65 Prozent erhalten, die einmalig im Zeitraum von zehn Jahren gewährt wird und bis zu 50.000 Euro zuwendungsfähige Ausgaben beinhalten kann.
Städte und Gemeinden im ländlichen Raum können sich bis zum 30. April 2019 bewerben.
Die Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen hält weitere Informationen und die Antragsformulare bereit unter:
https://www.wibank.de/wibank/diewibank/presse/foerderung-von-dorfmoderation/467080

« Mittel für neue Flutlichtanlage „Einstufung mit höchster Priorität“ »