Anträge beim Kreis einreichen

Rheingau-Taunus. Das Land Hessen fördert auch 2018 den barrierefreien Umbau von selbstgenutztem Wohnraum im Rheingau-Taunus. Wie die Landtagsabgeordneten Petra Müller-Klepper und Peter Beuth auf ihre Anfrage von dem für den Wohnungsbau zuständigen Umweltministerium erfahren haben, beläuft sich das Kontingent, das für das Kreisgebiet aktuell bereitsteht, auf 53.600 Euro.

„Das Land unterstützt bei der Beseitigung baulicher Hindernisse, damit Menschen mit Beeinträchtigungen weiter im gewohnten Umfeld leben, selbständig den Alltag meistern und aktiv teilhaben können. Hierfür ist eine entscheidende Voraussetzung, dass geeigneter Wohnraum zur Verfügung steht, der auch barrierefrei erreichbar und nutzbar ist“, so die CDU-Politiker. In vielen Fällen seien die Wohnungen bezogen worden, bevor eine Behinderung eingetreten sei. Demzufolge müssten die Gebäude der neuen Lebenssituation angepasst werden.

Das Programm werde gebraucht, da Wohneigentum vielfach nicht barrierefrei sei, was die Bewohner vor große Herausforderungen stelle. Es werde im Rheingau-Taunus genutzt. „Im vergangenen Jahr wurden im Kreisgebiet 15 Maßnahmen mit insgesamt 55.085 Euro vom Land gefördert“, so Müller-Klepper und Beuth. Das Land unterstütze beispielsweise den Bau von Rampen, die Beseitigung von Schwellen, den Einbau von Treppenliften und Fahrstühlen und den Umbau zu einem behindertengerechten Bad oder einer Küche. Der Zuschuss könne bis zu 50 Prozent der Kosten decken. Der maximale Zuschuss je Wohneinheit betrage 12.500 Euro.

Die Mittel werden nach den Worten der Abgeordneten dem Kreis zugewiesen und von dessen Wohnungsbauförderstelle vergeben. Anträge sind zu stellen beim Rheingau-Taunus-Kreis, Heimbacher Straße 7, 65307 Bad Schwalbach, Tel. 06124 – 510 579, klaus.anton@rheingau-taunus.de.

« Spende für Winkeler Frauenchor Über 1,5 Millionen Pheromon-Ampullen gegen den Traubenwickler »