Heidenrod. Die Hessische Landesregierung unterstützt erneut die Sicherstellung des Brandschutzes in Heidenrod. Wie die Landtagsabgeordnete Petra Müller-Klepper mitteilt, hat das Innenministerium der Gemeinde eine Zuwendung von 29.750 Euro bewilligt. "Die Mittel sind für die Anschaffung eines Tragkraftspritzenfahrzeugs TSF bestimmt, das‎ die Ausstattung der Freiwilligen Feuerwehr Huppert modernisieren wird", so die CDU-Politikerin. Das Land leiste damit eine wichtige Hilfestellung, dass die Gemeinde das TSF aus dem Jahr 1987 ersetzen könne.

„Mit der Zuwendung bringt das Land zugleich Dank und Anerkennung für die hervorragende Arbeit und den selbstlosen Dienst der Feuerwehrkameradinnen und –kameraden zum Ausdruck, den sie in Heidenrod für den Nächsten und das Gemeinwesen leisten. Sie sind als Schutzschild und Retter in der Not an 365 Tagen im Jahr rund um die Uhr einsatzbereit“, betonte die Angeordnete. Die Freiwillige Feuerwehr Huppert leiste einen unverzichtbaren Beitrag für die Sicherheit der Bevölkerung. Diese hervorragende Arbeit werde in vorbildlichem ehrenamtlichen Einsatz erbracht.

„Das Land hilft kontinuierlich und wirkungsvoll. Innerhalb kurzer Zeit ist dies eine weitere Unterstützung, die den Wehren in Heidenrod zuteil wird, damit die Bürgerinnen und Bürger im Notfall schnelle, kompetente Hilfe erhalten“, betonte Petra Müller-Klepper. Sie erinnerte daran, dass Innenminister Peter Beuth im März einen Förderbescheid über 60.000 Euro für die Zusammenlegung der Ortsteilfeuerwehren Kemel und Watzelhain zur Freiwilligen Feuerwehr Kemel sowie Zorn und Niedermeilingen zur Freiwilligen Feuerwehr Zorn überreicht hat. Zuvor seien in den Jahren 2015 bis 2017 für die Beschaffung eines neuen Staffellöschfahrzeugs für die Kemeler Wehr und von drei Tragkraftspritzenfahrzeugen für die Feuerwehrleute in Grebenroth, Nauroth und Zorn Landesmittel in Höhe von insgesamt 184.097 Euro bewilligt worden.

Eine moderne und bedarfsgerechte Ausstattung sei Motivationsquelle für die Feuerwehrleute vor Ort und gleichzeitig die Grundlage für einen effektiven Brandschutz. „Mit seinen Zuwendungen schafft das Land die bestmöglichen Rahmenbedingungen für die wertvolle Arbeit unserer Feuerwehren. Das Land investiert im Vergleich zum Vorjahr 5 Millionen Euro mehr und damit 2018 die Rekordsumme von 35 Millionen Euro in den Brandschutz. 2019 werden es sogar 40 Millionen Euro sein. Von diesem Geld kommt ganz viel in unserer Region an“, so die Landtagsabgeordnete. Seit 2014 seien 47 Projekte – Fahrzeugbeschaffungen, Feuerwehrhäuser und Schaumlöschtrainer – mit gut 2,6 Millionen Euro im Rheingau-Taunus gefördert worden.

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