Rüdesheim am Rhein und Lorch sind die beiden hessischen Kommunen im Zweckverband Welterbe, die sich erfolgreich für die Ausrichtung der BUGA 2031 beworben haben. Um den Aufbruch für alle Gäste und Besucher, aber auch die Einwohner der Region präsent zu machen, wurde an prominenter Stelle neben der Bundesstraße 42 eine große Begrüßungstafel angebracht.

„Der einmütige Beschluss zur Bewerbung und die positive Resonanz der Bundesartenschau-Gesellschaft waren der Anlass, den Gruß an die Besucher der Stadt und des Mittelrheintals zu aktualisieren,“ stellt Rolf Wölfert, Vorstand der Rüdesheim Tourist AG, den Anlass vor. Einhellig werde die große Chance für die Region betont, die mit der BUGA einen langfristige Investitionsschub erhalte. Die Belebung werde nicht nur für Besucher der BUGA spürbar, sondern auch das Wohnumfeld im UNESCO-Welterbe werde eine deutliche Steigerung der Lebensqualität erfahren.

Das sehen auch Unternehmen und die Wirtschaftsverbände in Rüdesheim ähnlich. So unterstützen die Asbach GmbH, die Seilbahn Rüdesheim und die Wirtschafts- und Tourismusförderung die Produktion des Schildes. Aber auch der Rheingau Taunus Kreis, vertretend durch Karl Ottes, das Land Hessen über den Staatsminister Wintermeyer und der Zweckverband Welterbe unterstützen den BUGA Gruß an prominenter Stelle.

Alle Anwesenden betonen, dass die finanzielle Unterstützung der beiden Bundesländer Rheinland-Pfalz und Hessen erneut ein wichtiges Fundament für die Wiederbelebung des romantischen Flussabschnitts darstellen. Die Zusage des Landes Hessen über 6,3 Mio € Förderung für die Durchführung der BUGA ist für MdL Petra Müller-Klepper quasi „ein Sechser im Lotto für Lorch und Rüdesheim“. „Wir wissen diese Chance für mehr Lebensqualität und für die Stärkung von Tourismus und Wirtschaft zu schätzen“, spricht sie dem sogenannten „unteren Rheingau“ aus der Seele.

Auch für Bürgermeister Mosler stellt die Bundesgartenschau einen hervorragenden Impuls für Wirtschaft und Tourismus dar. Gerade Rüdesheim könne aufgrund der Größe der zu bespielenden Flächen ein Schwerpunkt der Veranstaltung werden.

Nadja König-Lehrmann, die in Vertretung des Verbandsvorsitzenden Landrat Puchtler zur Enthüllung gekommen ist, wirbt für aktive Unterstützung der Initiative „bugafreunde2031.de“, die vor allem privates Engagement bündeln soll.

Der Kreisbeigeordnete Karl Ottes sieht die Chancen ebenfalls als sehr positiv an. Er verweist allerdings erneut auf die schleppende Planung für die Verbesserung der Verkehrssituation, insbesondere die Beseitigung des Bahnübergangs in Rüdesheim. „Ein Super-Gau“ wäre es laut Ottes, wenn noch während der BUGA eine Großbaustelle am Rüdesheimer Bahnhof bestünde. Ottes ist gespannt, wie die Entscheidungsträger in Berlin und Wiesbaden auf die kürzlich von den beiden großen Parteien aus dem Rheingau-Taunus-Kreis versandten Eingaben reagieren.

Entspannt gingen die Beteiligten übrigens mit einer möglichen Vorverlegung der BUGA ins Jahr 2029 um. So betont Bürgermeister Mosler, dass Seitens der Kommunen mit Unterstützung zu rechnen sei.

Sponsoren: Rheingau-Taunus-Kreis, Asbach GmbH, Seilbahn Rüdesheim, ZV-Welterbe, Land Hessen, Wirtschafts- und Tourismusförderung Rüdesheim und Assmannshausen

« 50 Jahre Partnerschaft Assmannshausen - Juliénas Startschuss für SWIM - Antrag für Rheingau-Bad stellen »