Müller-Klepper: „Wanderparadies verbindet Rheingau und Untertaunus – Aufwertung der Region“

Rheingau-Taunus. Das Projekt „Premiumwandern im Wispertaunus“, bei dem das Richtfest bevorsteht, hat sich nach den Worten der Landtagsabgeordneten Petra Müller-Klepper zu einem Förderschwerpunkt im LEADER-Programm des Landes Hessen entwickelt, mit dem die Regionalentwicklung unterstützt wird. „EU- und Landesmittel in einer Gesamthöhe von 241.774 Euro tragen entscheidend dazu bei, dass die großartige Idee von Robert Carrera, einen Wispertaunussteig zu schaffen, verwirklicht und nun ein Teilabschnitt eröffnet werden kann“, erklärte die CDU-Politikerin. Mit den Fördergeldern würden rund 70 Prozent der Netto-Investitionskosten für das Wegekonzept und seine Umsetzung, die sich auf rund 345.000 Euro belaufen, abgedeckt.

„Das Projekt hat in den beiden Lokalen Aktionsgruppen, die das LEADER-Programm im Rheingau und Taunus umsetzen, hohe Priorität“, so die Abgeordnete. In der aktuellen Förderperiode seien für die Planung 41.774 Euro und für die Verwirklichung des Wegekonzepts im Rheingau 86.460 Euro sowie im Taunus 113.540 Euro geflossen.

Beim Wispertaunussteig würden die LEADER-Mittel optimal zielgenau für die Regionalentwicklung eingesetzt mit der Perspektive einer nachhaltigen positiven Wirkung. Ein strukturschwaches Gebiet werde durch innovative Impulse aufgewertet, indem man auf die starke Seite – die Naturlandschaft - setze. „Der Wispertaunussteig erschließt eine einzigartige Landschaft als Wanderparadies – durch ein attraktives Premium-Wegenetz mit einer Gesamtlänge von 208 Kilometern. Ein vorhandenes, bisher weitgehend unbeachtetes Potential, ein Schatz wird gehoben und zum Wohle aller genutzt“, betonte Petra Müller-Klepper.

Das Angebot auf Premiumniveau werde den Tourismus beflügeln, das Profil als attraktive Wanderdestination schärfen und „die Position unserer Heimat im Wettbewerb der Regionen stärken“, so die Abgeordnete. Bereits in der Vorbereitungsphase habe das Vorhaben erste Investitionen im Gastgewerbe ausgelöst. Es werde über den touristischen Bereich hinaus die wirtschaftliche Entwicklung und Wertschöpfung der Region verbessern und damit auch die Lebensqualität der Bevölkerung.

Vorbildliche gebietsübergreifende Kooperation

Das Projekt habe zudem als so genannte „interterritoriale Kooperation“ einen hohen Stellenwert und eine besondere Qualität. „Der Brückenschlag ist vorbildlich und vielfältig: Der Wispertaunussteig verbindet zwei UNESCO-Welterbe – den Limes und das Welterbe Oberes Mittelrheintal. Er verbindet zwei Regionen – den Rheingau und den Untertaunus. Er verbindet fünf Kommunen – Heidenrod, Bad Schwalbach, Lorch, Rüdesheim und Schlangenbad. Er verbindet private Initiative und öffentliches Engagement“, lobte Petra Müller-Klepper. Es handele sich um das größte Kooperationsprojekt hessenweit im Rahmen des LEADER-Programms.

Die Abgeordnete dankte allen Beteiligten – insbesondere Initiator Robert Carrera für sein unermüdliches Engagement, den beteiligten Kommunen und den LEADER-Aktionsgruppen Rheingau und Taunus sowie ihrem Regionalmanagement für die Unterstützung und Zusammenarbeit. „Hier wird in einem großen Gemeinschaftswerk eine Zukunftschance genutzt.“

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