Schlangenbad-Niedergladbach. Aus dem Hessischen Investitionsfonds, mit dem das Land Verbesserungen in der Infrastruktur vor Ort unterstützt, fließen 2021 Mittel in Höhe von 250.000 Euro nach Schlangenbad. Wie die Landtagsabgeordnete Petra Müller-Klepper mitteilt, wurde der Gemeinde ein kostengünstiges Darlehen für den zweiten Bauabschnitt der Erschließung des Baugebiets „Eckernberg“ in Niedergladbach bewilligt. „Diese Mittel helfen bei der Verwirklichung des Vorhabens. Der zweite Bauabschnitt umfasst die Verlängerung der Kanalleitung, die Herstellung der Straße als Baustraße sowie den Bau eines Kanals zur Entwässerung des Außengebiets, das oberhalb des Baugebiets liegt“, erklärte die Abgeordnete.

Das Projekt in Niedergladbach gehöre zu den hessenweit 111 Vorhaben, die in diesem Jahr von der Landesregierung mit insgesamt 187,4 Millionen Euro gefördert werden. „Davon gehen für fünf Projekte insgesamt 1.673.384 Euro in den Rheingau-Taunus“, hat Petra Müller-Klepper von Finanzminister Michael Boddenberg erfahren.

Bereits in den vergangenen zehn Jahren habe die Region durch Hilfen in Höhe von insgesamt 23,7 Millionen Euro vom Investitionsfonds profitiert. Auch Schlangenbad sei bereits 2020, 2019 und 2018 mit insgesamt 1,6 Millionen Euro beim Ausbau der Kita in Hausen und der Sanierung der Turnhalle in Georgenborn gefördert worden.

Die Unterstützung aus dem Investitionsfonds ergänze die Investitionshilfen von Bund und Land, die Schlangenbad über das Kommunalinvestitionsprogramm (KIP) in einer Höhe von 177.844 Euro bewilligt wurden, die Mittel in Höhe von 8,37 Millionen Euro, die durch das Kommunale Schutzschirmprogramm bereitgestellt wurden, und das Investitionskontingent in Höhe von 833.333 Euro, das der Gemeinde aus der HESSENKASSE zur Verfügung gestellt worden sei.

„Alle diese Gelder gab und gibt es zusätzlich zu den jährlich fließenden Mitteln aus dem Kommunalen Finanzausgleich. Er wird aktuell für die Kommunen im Rheingau-Taunus durch Zuweisungen von insgesamt 9,9 Millionen Euro aus dem Sondervermögen stabilisiert, um die Auswirkungen der Corona-Pandemie aufzufangen“, betonte die Abgeordnete. Auf diese Weise sei die Zuweisung in diesem Jahr für Schlangenbad um rund 98.000 Euro auf 1,66 Millionen Euro gestiegen.

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