Rheingau-Taunus. Unternehmen im Rheingau-Taunus können vom Land Zuschüsse erhalten, wenn sie Hauptschülerinnen und Hauptschüler direkt nach Schulabgang als Auszubildende einstellen. Hierauf weisen die Landtagsabgeordneten Petra Müller-Klepper und Peter Beuth hin. „Das Förderprogramm ‚Ausbildungsstellen für Hauptschüler/-innen‘ wird 2021 fortgesetzt - mit einer verlängerten Antragsfrist. Wegen der Corona-Pandemie ist eine Bewerbung noch bis 31. Oktober möglich.“

Die CDU-Politiker appellieren an die Betriebe im Rheingau-Taunus, diese Hilfestellung des Hessischen Wirtschaftsministeriums zu nutzen, um jungen Menschen mit Hauptschulabschluss eine Perspektive durch eine qualifizierte Berufsausbildung zu eröffnen. „Mit der finanziellen Unterstützung durch das Land sollen die Chancen von Hauptschülerinnen und Hauptschülern auf einen betrieblichen Ausbildungsplatz verbessert und ihnen der Einstieg ins Arbeitsleben erleichtert werden. Zudem können Betriebe auf diesem Weg Nachwuchskräfte gewinnen.“

Mit den Zuschüssen übernimmt das Land im ersten Ausbildungsjahr 50 Prozent der Ausbildungsvergütung, im zweiten Jahr 25 Prozent, so Müller-Klepper und Beuth. Um einen Zuschuss zu erhalten, müssen Arbeitgeber betriebliche Ausbildungsverträge mit Jugendlichen abschließen, die höchstens einen Hauptschulabschluss erlangen werden und ihre Ausbildung direkt im Anschluss an die Schulentlassung im Ausbildungsjahr 2021 beginnen. Zudem müssen die Jugendlichen als Ausbildungsplatzbewerber bei der Arbeitsverwaltung gemeldet sein.

Anträge sind vor Ausbildungsbeginn beim Regierungspräsidium Kassel einzureichen. Die Bewilligung erfolgt nach der Reihenfolge des Eingangsdatums. Eine zusätzliche Unterstützung können Ausbildungsbetriebe erhalten, die Ausbildungsabbrechern, Jugendlichen mit erhöhtem Sprachförderbedarf sowie Altbewerbern die Möglichkeit einer beruflichen Ausbildung bieten. Weitere Informationen und die Formulare zur Antragstellung unter www.rp-kassel.hessen.de zum Download bereit.

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