Rheingau-Taunus. Im Rheingau-Taunus werden die Busse im Öffentlichen Personennahverkehr nach und nach mit Trennscheiben ausgestattet. Die Landtagsabgeordnete Petra Müller-Klepper weist darauf hin, dass diese Maßnahme vom Land nicht nur befürwortet, sondern auch finanziell gefördert wird. Sie appelliert an die Busunternehmen, diese Hilfestellung in Anspruch zu nehmen.

„Wir haben ein eigenes Förderprogramm aufgelegt, um diesen Schutz vor der Übertragung des Corona-Virus für die Fahrerinnen und Fahrer sowie die Fahrgäste flächendeckend zu ermöglichen. Die lokalen Busunternehmen, die im Auftrag der Rheingau-Taunus-Verkehrsgesellschaft (RTV) mit ihren Fahrzeugen im Kreisgebiet unterwegs sind, können aus diesem Topf finanzielle Unterstützung erhalten“, teilte die CDU-Politikerin mit.

Die beauftragten Verkehrsunternehmen, die die Buslinien im Rheingau-Taunus bedienen, können ihren Antrag bei der RTV als zuständiger lokaler Nahverkehrsorganisation stellen. Sie reicht die Anträge dann gesammelt beim Rhein-Main-Verkehrsverbund (RMV) ein. „Mit ihm und den beiden anderen hessischen Verkehrsverbünden hat das Land die Finanzierungsvereinbarungen ergänzt. Es stehen insgesamt drei Millionen Euro für den Einbau der Trennscheiben zur Verfügung“, so Petra Müller-Klepper.

Die Förderung der Nachrüstung der Fahrertrennscheiben erfolge rückwirkend ab dem 11. März 2020, so dass auch bereits nachgerüstete Busse von der Landesförderung profitieren können. „Ziel ist es, wieder ein Stück Normalität in den Busbetrieb zu bringen und den ÖPNV in Zeiten von Corona sicherer zu machen“, so Petra Müller-Klepper. Seit Ausbruch der Corona-Pandemie durften Fahrgäste zum Schutz vor Ansteckung nur noch die mittlere oder hintere, nicht aber die vordere Tür zum Einsteigen nutzen. Fahrkarten konnten nicht mehr beim Fahrer gekauft werden. „Das alles ist dank der Trennscheiben nun wieder möglich.“ Die bisherigen Erfahrungen seien positiv. Fahrgäste und Fahrpersonal fühlten sich gleichermaßen geschützt, trotzdem sei der Kontakt möglich.

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