Immer mehr junge Menschen nutzen im Rheingau-Taunus das Schülerticket, mit dem man im Kreis und darüber hinaus in ganz Hessen mit dem Öffentlichen Personennahverkehr unterwegs sein kann. Die Landtagsabgeordneten Petra Müller-Klepper und Peter Beuth ziehen unter Verweis auf die Verkaufszahlen der Rheingau-Taunus-Verkehrsgesellschaft eine positive Bilanz der Landesinitiative, die 2017 gestartet wurde.

„Das Schülerticket ist ein voller Erfolg. Die Nachfrage und die Nutzerzahlen steigen. Aktuell besitzen im Rheingau-Taunus 14.326 junge Leute das Ticket. Das sind 4.347 mehr und eine Steigerung um 44 Prozent gegenüber dem Startjahr“, teilten die CDU-Politiker mit. 2017 waren 9.979 Karten am Vergleichsstichtag 21. August im Einsatz. Im vergangenen Jahr stieg die Zahl der Karteninhaber bereits auf 13.665, ehe im August dieses Jahres die neue Höchstmarke erreicht wurde.

„Die positive Entwicklung belegt, wie attraktiv das Angebot ist. Für nur 1 Euro pro Tag kann man das ganze Jahr durch ganz Hessen fahren - günstig, sicher, umweltfreundlich“, so Müller-Klepper und Beuth. „Noch nie war Bus- und Bahnfahren für Schülerinnen, Schüler und Auszubildende aus dem Rheingau-Taunus so kostengünstig und einfach wie mit dem Jahresticket, das auch außerhalb der Schulzeit, an Wochenenden und in den Ferien gilt.“ Die Karte mache hessenweit mobil, ohne über Tarifzonen, Waben und Anschlusstickets nachdenken zu müssen. Sie trage zu Klimaschutz und Verkehrssicherheit bei, erschließe Bussen und Bahnen neue Nutzer.

Der Rekordverkauf beim Schülerticket dokumentiere, dass die Landesregierung mit der Einführung von Flatrate-Angeboten auf dem richtigen Weg sei. „Anfang 2020 machen wir den nächsten Schritt. Dann wird das Seniorenticket starten, das Menschen über 65 für 365 Euro im Jahr die Nutzung von Bus und Bahn in ganz Hessen ermöglicht - werktags ab 9 Uhr, an Wochenenden und Feiertagen ganztägig“, kündigten die Abgeordneten an. Der Rhein-Main-Verkehrsverbund und die anderen Verkehrsverbünde in Hessen hätten für die Einführung grünes Licht gegeben.

In ganz Hessen sind aktuell über 425.000 Schülertickets in der Nutzung. Das Land stellt in der dreijährigen Erprobungsphase 20 Millionen Euro pro Schuljahr zur Verfügung, um etwaige Verluste der Verkehrsverbünde auszugleichen. Auch freiwillig Wehrdienstleistende, Teilnehmer an einem frei-willigen sozialen Jahr, an einem freiwilligen ökologischen Jahr oder vergleichbaren sozialen Diensten (z.B. Bundesfreiwilligendienst) sind zum Erwerb berechtigt.

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