Lorch. Aus dem Hessischen Investitionsfonds, mit dem das Land Verbesserungen in der Infrastruktur vor Ort unterstützt, gibt es eine Finanzhilfe für den Umbau der Brücke an der Hüttenmühle. Wie die Landtagsabgeordnete Petra Müller-Klepper mitteilt, erhält die Stadt Lorch für diesen Zweck ein kostengünstiges Darlehen über 180.000 Euro.

„Diese Mittel erleichtern insbesondere vor dem Hintergrund der aktuellen Corona-Krise und ihrer immensen Auswirkungen auch auf die Kommunalfinanzen die Verwirklichung des Vorhabens“, erklärte die CDU-Politikerin. Die Brücke müsse ertüchtigt werden, um die Zufahrt – auch mit höheren Lasten - zur ehemaligen Hüttenmühle zu ermöglichen und zu sichern.

Das Darlehen habe einen festgeschriebenen verbilligten Zinssatz. „Es ergänzt die Investitionshilfen von Bund und Land, die Lorch über das Kommunalinvestitionsprogramm (KIP) in einer Höhe von 391.040 Euro zur Verfügung stehen und die Mittel in Höhe von 1.004.230 Euro, die aus der HESSENKASSE für Investitionen in die Stadt fließen“, erklärte die Abgeordnete.

Der Brückenumbau gehöre zu den hessenweit 108 Vorhaben, die 2020 von der Landesregierung aus dem Investitionsfonds mit insgesamt 156,8 Millionen Euro gefördert werden. „Davon gehen für acht Projekte insgesamt 4.072.000 Euro in den Rheingau-Taunus“, hat Petra Müller-Klepper von Finanzminister Michael Boddenberg erfahren. Bereits in den vergangenen neun Jahren habe die Region durch Hilfen in Höhe von insgesamt 19,6 Millionen Euro vom Investitionsfonds profitiert.

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