Heidenrod-Laufenselden. Die Hessische Landesregierung unterstützt erneut die Sicherstellung des Brandschutzes in Heidenrod. Wie die Landtagsabgeordnete Petra Müller-Klepper mitteilt, hat Innenminister Peter Beuth der Gemeinde eine Zuwendung von 37.800 Euro bewilligt. „Die Mittel sind für die Anschaffung eines Einsatzleitwagens ELW 1 für die Freiwillige Feuerwehr Laufenselden bestimmt. Er wird ihre Ausstattung modernisieren", so die CDU-Politikerin. Das Land leiste damit eine wichtige Hilfestellung, dass die Gemeinde das ELW 1 aus dem Jahr 2001 ersetzen könne. Es trage 35 Prozent der zuwendungsfähigen Ausgaben von 108.000 Euro.

„Mit der Zuwendung bringt das Land Dank und Anerkennung für die hervorragende Arbeit und den selbstlosen Dienst der Feuerwehrkameradinnen und –kameraden zum Ausdruck, den sie in Heidenrod für den Nächsten und das Gemeinwesen leisten“, betonte die Abgeordnete. Diese hervorragende Arbeit werde in vorbildlichem ehrenamtlichen Einsatz erbracht.

„Das Land hilft kontinuierlich und wirkungsvoll. Innerhalb kurzer Zeit ist dies eine weitere Unterstützung, die den Wehren in Heidenrod zuteil wird, damit die Bürgerinnen und Bürger im Notfall schnelle, kompetente Hilfe erhalten“, betonte Petra Müller-Klepper. Sie erinnerte daran, dass das Land mit 60.000 Euro die Zusammenlegung der Ortsteilfeuerwehren Kemel und Watzelhain zur Freiwilligen Feuerwehr Kemel sowie Zorn und Niedermeilingen zur Freiwilligen Feuerwehr Zorn gefördert hat. In den Jahren 2015 bis 2019 seien für die Beschaffung eines neuen Staffellöschfahrzeugs für die Kemeler Wehr, von vier Tragkraftspritzenfahrzeugen für die Feuerwehrleute in Grebenroth, Nauroth, Zorn und Huppert und eines Kleinlöschfahrzeugs für die Wehr in Mappershain Landesmittel in Höhe von insgesamt 251.297 Euro zur Verfügung gestellt worden.

Eine moderne, bedarfsgerechte Ausstattung sei Motivationsquelle für die Feuerwehrleute vor Ort und gleichzeitig die Grundlage für einen effektiven Brandschutz. „Wir investieren als Land mit 41 Millionen Euro in diesem Jahr so viel wie noch nie in den Brandschutz. Hiervon kommt ganz viel bei uns vor Ort an“, freute sich die Abgeordnete. Das Land habe in den letzten vier Jahren insgesamt 60 Projekte im Rheingau-Taunus – Fahrzeuge und bauliche Maßnahmen – mit gut 3,5 Millionen Euro gefördert. Mit seinen Zuwendungen schaffe das Land die bestmöglichen Rahmenbedingungen für die Feuerwehren.

« Trotz Ferien wird gelernt - Ferienakademie 2020 ist im Rheingau-Taunus gefragt Corona-Hilfe: Kommunen im Rheingau-Taunus erhalten 15,66 Millionen Euro »