Rüdesheim. Das Land Hessen unterstützt die Sicherstellung des Brandschutzes in Rüdesheim. Wie die Landtagsabgeordnete Petra Müller-Klepper mitteilt, hat Innenminister Peter Beuth der Stadt für die Beschaffung eines Hilfeleistungs-Löschgruppenfahrzeugs HLF 20 mit maschineller Zugeinrichtung und Druckzumischanlage eine Zuwendung in Höhe von 104.825 Euro bewilligt.

„Das neue Fahrzeug ist für die Freiwillige Feuerwehr Rüdesheim bestimmt und wird ihre Ausstattung modernisieren. Das Land leistet damit eine wichtige Hilfestellung, dass die Stadt das Tanklöschfahrzeug TLF 16/25 aus dem Jahr 1991 und einen Rüstwagen RW 1, der aus dem Jahr 1995 stammt, ersetzen kann“, erklärte die CDU-Politikerin. Das Land habe dem Anliegen aus Rüdesheim Rechnung getragen und die beantragte Ausnahmegenehmigung zur höheren Motorisierung erteilt. Es unterstütze damit die Einsatzfähigkeit der Wehr.

„Mit der Zuwendung bringt das Land zugleich Dank und Anerkennung für die hervorragende Arbeit und den selbstlosen, ehrenamtlichen Dienst der Feuerwehrkameradinnen und –kameraden zum Ausdruck, den sie für den Nächsten und das Gemeinwesen leisten. Sie sind als Schutzschild und Retter in der Not an 365 Tagen im Jahr rund um die Uhr einsatzbereit“, betonte die Abgeordnete.

Mit seinen Zuwendungen schaffe das Land die bestmöglichen Rahmenbedingungen für die wertvolle Arbeit der Feuerwehren. „Wir investieren mit mehr als 40 Millionen Euro jährlich so viel wie noch nie in den Brandschutz. Hiervon kommt ganz viel bei uns vor Ort an“, freute sich Petra Müller-Klepper. Seit 2015 seien insgesamt 57 Projekte im Rheingau-Taunus – Fahrzeuge und bauliche Maßnahmen – mit 3,2 Millionen Euro gefördert worden. Eine moderne, bedarfsgerechte Ausstattung sei Motivationsquelle für die Feuerwehrleute und gleichzeitig die Grundlage für einen effektiven Brandschutz.

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