Geisenheim-Stephanshausen. Das Land unterstützt die ASB Kita Stephanshausen beim Ausbau ihrer Waldgruppe „Die kleinen Luchse“. Auf Initiative der Landtagsabgeordneten Petra Müller-Klepper hat Dr. Boris Rhein, der Präsident des Landesparlaments, eine Zuwendung in Höhe von 1.000 Euro bewilligt.

„Die Mittel sind für die Anschaffung eines Tipis bestimmt, das den vorhandenen Bauwagen auf dem Waldgelände als Unterschlupf zum Aufwärmen und Frühstücken ergänzt und Platz für bis zu 25 Kinder bietet. Auf diese Weise kann die Kapazität der Gruppe deutlich erhöht werden“, erklärte die CDU-Politikerin.

Die Maßnahme verdiene Unterstützung, da mit der Waldgruppe bewusst ein naturpädagogischer Schwerpunkt gesetzt werde. „Das Angebot der Betreuung unter freiem Himmel im Wald, das ursprünglich als Übergangslösung gedacht war, um dem Mangel an Betreuungsplätzen zu begegnen, hat sich zu einer begehrten Alternative entwickelt. Es wird bewusst von vielen Eltern gewählt und ist zu einem festen Bestandteil der Einrichtung geworden“, so Petra Müller-Klepper. Die Natur werde zum Lern- und Erfahrungsraum, was Sinneswahrnehmungen schule, Phantasie und Kreativität fördere und zugleich die Immunabwehr stärke.

Die Erweiterung der Waldgruppe erfolge aufgrund der hohen Akzeptanz, aber auch vor dem Hintergrund der gegenwärtigen pandemischen Lage. „Während der Corona-Krise hat sich die Betreuung im Wald aufgrund der reduzierten Infektionsgefahr besonders bewährt. Die Empfehlung, dass sich pädagogische Fachkräfte mit den Kindern möglichst häufig und lange im Außenbereich aufhalten sollen, wird hier perfekt umgesetzt – nämlich täglich ab 7.30 Uhr bis in den Nachmittag“, erläuterte die Abgeordnete. Die Kita biete durch ihren naturnahen Standort hierfür die besten Voraussetzungen.

Mit der Zuwendung habe der Landtagspräsident zugleich Dank und Anerkennung für die qualitativ hochwertige Betreuung und frühkindliche Bildung übermittelt, die von der Kita geleistet werde. „Sie bietet den Kindern eine individuelle Förderung und erleichtert zugleich den Eltern die Vereinbarkeit von Familie und Beruf“, lobte Petra Müller-Klepper.

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