Rheingau-Taunus. Seit einem Jahr besteht der Mobilfunkpakt Hessen, den die Landesregierung und die Mobilfunkunternehmen geschlossen haben, um die Versorgungslücken zu schließen. Erste Schritte zur Verbesserung der Situation sind nach den Worten der Landtagsabgeordneten Petra Müller-Klepper und Peter Beuth zwischenzeitlich im Rheingau-Taunus festzustellen.

„Unsere Region profitiert von den Bemühungen. In einem Jahr wurden im Kreisgebiet zwei Mobilfunkmasten neu gebaut und 15 Mobilfunkstandorte erweitert. Die Mobilfunkversorgung nach Haushalten ist seit Mitte 2018 um 2,8 Prozent gestiegen“, teilten die CDU-Politiker mit. Das seien Fortschritte. Es müssten aber noch viele weitere Maßnahmen folgen, damit auch tatsächlich alle Funklöcher im Rheingau-Taunus geschlossen würden.

Die Abdeckung habe sich in allen Landkreisen verbessert. Hessenweit seien 81 Standorte neu gebaut und 1.306 Standorte modernisiert worden. Mit der Unterzeichnung des Mobilfunkpakts vor gut einem Jahr seien die Weichen für eine leistungsfähigere Mobilfunkinfrastruktur gestellt.

„Zur Beseitigung der letzten Funklöcher werden in den nächsten Jahren hessenweit 800 neue Masten und 4.000 Modernisierungen realisiert. Für das Stellen von 300 Masten bzw. Mobilfunkstationen gibt das Land ab dem Jahr 2020 eigene Mittel dazu. Denn das Ziel ist ein flächendeckender 4G-Mobilfunkausbau in Hessen - auch dort, wo dies für die Netzbetreiber wirtschaftlich nicht tragfähig ist. Speziell für eine bessere Mobilfunkversorgung in den ländlichen Regionen stellt die Landesregierung 50 Millionen Euro zur Verfügung“, so die Abgeordneten. Ab 2020 werde zudem hessenweit der 5G-Standard ausgebaut. Weitere 100 Millionen Euro Landesmittel werden für die Glasfasererschließung von Gewerbegebieten zur Verfügung gestellt.

Eine lückenlose, schnelle Kommunikation sei nicht nur der Wunsch vieler Bürger, sondern auch ein entscheidender Faktor für die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen sowie die Schaffung und den Erhalt wohnortnaher Arbeitsplätze. „Dafür ist eine zuverlässige Infrastruktur eine unabdingbare Voraussetzung. Mobile Kommunikation und Datennutzung soll und muss überall möglich sein – auch in einer ländlichen Region wie dem Rheingau-Taunus“, so Müller-Klepper und Beuth.

Landesregierung und Mobilfunkunternehmen seien bei der Umsetzung der im Mobilfunkpakt 2018 vereinbarten Punkte auf einem guten Weg. „An der Umsetzung des Mobilfunkpakts wird mit Hochdruck gearbeitet. Durch die Bündelung aller Digitalisierungsvorhaben kann der Ausbau der Infrastruktur zielführend und zügiger vorangetrieben werden. Die Zusammenführung der Aufgaben im neu geschaffenen Ministerium für digitale Strategie und Entwicklung bedeutet: Alles aus einer Hand - Festnetz und Glasfaser, Mobilfunk, WLAN und Regulierung“, betonten die Abgeordneten.

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