Rüdesheim. Hessen Mobil verfolgt mit hoher Priorität die Planungen für den Lückenschluss beim Geh- und Radweg auf der B 42 im Bereich der Rüdesheimer Fähre. Dies hat Verkehrsminister Tarek Al-Wazir der Landtagsabgeordneten Petra Müller-Klepper zugesichert. Sie hatte in einem Schreiben gefordert, dass zügig eine Übergangslösung für eine Anbindung gefunden und umgesetzt wird.

„Wir können aus Gründen der Verkehrssicherheit nicht abwarten, bis der Bahnübergang am Bahnhof in Rüdesheim beseitigt wird. Dass der Geh- und Radweg abrupt rund 200 Meter vor der Autofähre endet, hat zu einem erheblichen Gefährdungspotential für Fußgänger und Radfahrer geführt. Diese Situation ist nicht hinnehmbar“, hatte die CDU-Politikerin eindringlich dem Minister geschildert. Es gebe verschiedene Lösungsvorschläge, die von den städtischen Gremien und Bürgern erarbeitet worden seien.

Diese Überlegungen für ein Provisorium werden derzeit geprüft, teilte der Minister mit. Aufbauend auf der Voruntersuchung aus dem Jahre 2017 würden vor dem Hintergrund der komplexen örtlichen Situation, die durch den Rhein, die Bundesstraße, den Fähranleger und die Gleisanlagen bedingt sei, weitere Varianten bewertet und verglichen. Es erfolgten umfassende Abstimmungen mit der Bahn. „Die Variantenuntersuchungen und die Prüfungen durch die Deutsche Bahn AG sind noch nicht abgeschlossen“, so der Minister zum aktuellen Sachstand.

„Bis eine Übergangslösung greift, sollte möglichst umgehend eine bessere Beschilderung zum Schutz der Fußgänger und Radfahrer erfolgen. Auch die Vorschläge hierfür bitte ich zu prüfen“, war ein weiteres Petitum, das Petra Müller-Klepper dem Minister im Oktober vorgetragen hatte. Im Antwortschreiben teilt er mit, dass derzeit die Möglichkeit punktueller Verbesserungen bei der Beschilderung geprüft werde. „Hessen Mobil wird die Stadt Rüdesheim anschließend über die Ergebnisse der Untersuchung weiterer Varianten und die Prüfung einer verbesserten Beschilderung informieren“, so Tarek Al-Wazir.

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