Rheingau-Taunus. Im Rheingau-Taunus wird auch nach der dreijährigen Erprobung das Schülerticket rege genutzt, mit dem man im Kreis und darüber hinaus in ganz Hessen mit dem Öffentlichen Personennahverkehr unterwegs sein kann. „Aus dem Experiment ist ein Erfolgsmodell geworden. Das Ticket hat sich bewährt, ist nun ein Regelangebot und findet im Kreis durchweg große Akzeptanz.“, erklärten die Landtagsabgeordneten Petra Müller-Klepper und Peter Beuth unter Verweis auf die Verkaufszahlen der Rheingau-Taunus-Verkehrsgesellschaft.

„Aktuell besitzen im Rheingau-Taunus 11.667 junge Leute das Ticket. 7.631 wurden vom Rheingau-Taunus-Kreis, 16 vom Rhein-Lahn-Kreis als Schulwegkostenträger für Schülerinnen und Schüler bestellt, die im Schuljahr 2020/21 Anspruch auf Erstattung eines ÖPNV-Tickets haben. Der Rest wurde im freien Verkauf ausgegeben. Dies zeigt: die Entscheidung aus dem Angebot nach der Modellphase eine dauerhafte Einrichtung zu machen, ist richtig“, so die CDU-Politiker. Zum Vergleich verweisen sie auf das Startjahr. 2017 waren 9.979 Karten am Vergleichsstichtag 21. August im Einsatz.

Das Land garantiere, dass das Schülerticket im Rheingau-Taunus und ganz Hessen weiter angeboten werden könne. Es stelle dafür jährlich 20 Millionen dauerhaft zur Verfügung, um etwaige Verluste der Verkehrsverbünde auszugleichen. Nicht nur Schülerinnen und Schüler und Auszubildende, auch freiwillig Wehrdienstleistende, Teilnehmer an einem frei­willigen sozialen Jahr, an einem freiwilligen ökologischen Jahr oder vergleichbaren sozialen Diensten (z.B. Bundesfreiwilligendienst) sind zum Erwerb berechtigt.

„Das Akzeptanz des Angebots zeigt, wie attraktiv es ist. Für nur 1 Euro pro Tag kann man das ganze Jahr durch ganz Hessen fahren - günstig, sicher, umweltfreundlich“, so Müller-Klepper und Beuth. „Noch nie war Bus- und Bahnfahren für Schülerinnen, Schüler und Auszubildende aus dem Rheingau-Taunus so kostengünstig und einfach wie mit dem Jahresticket, das auch außerhalb der Schulzeit, an Wochenenden und in den Ferien gilt.“ Die Karte mache hessenweit mobil, ohne über Tarifzonen, Waben und Anschlusstickets nachdenken zu müssen. Sie trage zu Klimaschutz und Verkehrssicherheit bei, erschließe Bussen und Bahnen neue Nutzer.

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