Rheingau-Taunus. Auch im Rheingau-Taunus werden nach den Worten der Landtagsabgeordneten Petra Müller-Klepper bereits innovative elektronische Anwendungen in der Gesundheitsversorgung genutzt. Sie weist daher Unternehmen, Einrichtungen und Einzelpersonen in der Region, die auf diesem Gebiet aktiv sind, auf den eHealth-Award hin, den das Land ausgeschrieben hat, und ermuntert zur Bewerbung. „In unserem Kreis gibt es Projekte und Konzepte, die Vorbildfunktion haben und Anerkennung verdienen.“

Gerade die aktuelle Pandemie-Situation zeige, dass Telemedizin und Digitalisierung einen wichtigen Beitrag leisten, um die medizinische und pflegerische Versorgung in unserer ländlich geprägten Region zu sichern. „So können Entfernungen überwunden, Wege gespart und medizinische Expertise zugänglich gemacht werden“, erklärte die CDU-Politikerin. Die Telemedizin werde weiter an Bedeutung gewinnen. Doch der persönliche Kontakt zum Arzt könne dadurch nicht ersetzt werden.

Der e-Health-Award Hessen wird in zwei Kategorien verliehen, beide Preisträger erhalten jeweils 10.000 Euro. Die Kategorie „Innovatives Start-Up“ richtet sich an Unternehmen, die vor weniger als drei Jahren gegründet wurden und eine innovative Idee zur Verbesserung der Gesundheitsversorgung haben. Das Preisgeld dient als Beitrag zur Finanzierung der Projektidee.

Die Kategorie „Versorgungsbeispiel mit hohem Patientennutzen“ richtet sich an Unternehmen, die bereits ein eigenes Projekt erfolgreich in die Versorgung integriert haben.

Informationen zum Wettbewerb sowie die Unterlagen für die Onlinebewerbung unter https://www.ehealth-in-hessen.de/ehealth-award. Bewerbungsschluss ist am 16. April 2021.

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